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Posterstein aus der Vogelperspektive

Versteckt im Sprottetal liegt die Gemeinde Posterstein
eingerahmt von der regional typischen Kulturlandschaft

Auch im Herbst ist Posterstein einen Besuch wert

Der Auenhof

Rapsblüte



Ortstypische Fachwerkhäuser

Das alte Bahnhaus Richtung Nöbdenitz ist heute Wohnhaus

Alte Postersteiner Ansicht (vor der Restaurierung des Auenhofs)

Feldweg zur Burg Posterstein

Die alte Schmiede steht heute leer, das Fachwerk ist noch nicht restauriert
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Posterstein hat sich in den letzten Jahren zu einem
modernen Dorf mit historischem Antlitz entwickelt. Der Ort ist
infrastrukturell hervorragend erschlossen. In 15 Minuten kann man die
Großstadt Gera erreichen, die Autobahnabfahrt der A 4 Ronneburg liegt
nur einen Kilometer entfernt. Das „Landhotel zur Burg“ bietet nicht nur
Übernachtungsmöglichkeiten, sondern Gastronomie auf hohem Niveau. Die
jüngsten Postersteiner sind im örtlichen Kindergarten liebevoll umsorgt.
Schulen alle Art sind mit einem gut ausgebauten Schulbussystem zu
erreichen. Für jeden, der sich in seiner Freizeit engagieren will,
bieten die verschiedenen gemeinnützigen Vereine beste Gelegenheit. Der
„Kunst- und Kräuterhof“, in einem der schönsten Vierseithöfe des
Altenburger Landes untergebracht, zieht kreative Gäste aus Nah und Fern
an. Der neu entstandene Sprotteradweg und der Thüringenwanderweg bieten
ihren Nutzern in Posterstein besondere Erlebnisse.
Im
Museum Burg Posterstein
kann man ständige Ausstellung und wechselnde Sonderausstellungen in der
Galerie der Burg sehen. Viele Veranstaltungen, wie Konzerte,
Theaterstücke, Lesungen oder Kabarett finden im Burgkeller bzw. bei
schönem Wetter im Burghof unter freiem Himmel statt.
Die
Postersteiner Kirche
liegt gut versteckt am Fuße der Burg und birgt mit dem außergewöhnlichen,
prachtvollen barocken Schnitzwerk in seinem Inneren eine wertvolles Kunstwerk.
Das
Landhotel "Zur Burg"
bietet seinen Gästen nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern Gastronomie
auf hohem Niveau.
Der Postersteiner Auenhof wurde 2002 von der Gemeinde zum
"Kunst- und Kräuterhof"
saniert, wo heute künstlerische und kunsthandwerkliche Seminare, Kurse und Projekte
stattfinden. Einmal im Jahr findet auch ein Fest auf dem Auenhof statt.
Das Postersteiner Atelierhaus bietet viel Raum für Veranstaltungen,
Konzerte, Tagungen und Seminare, was vor allem auch vom Landhotel "Zur
Burg" als weiteres Angebot für Gäste und Geschäftsreisende genutzt wird.
1994 beschloss der Postersteiner Gemeinderat das Projekt
„Eigenheimstandort Posterstein“ und es wurde ein voller Erfolg. Ziel war
es, gerade junge Familien mit Kindern nach Posterstein zu ziehen. Das
Konzept ging auf und mit niedrigen Grundstückspreisen wurde vielen die
Chance gegeben, hier ein eigenes Haus zu bauen. Die Neuzuwächse kommen
zumeist aus Schmölln, Ronneburg und Gera, sind jung und haben Kinder –
wodurch die Einwohnerzahl von 365 auf 500 stieg und der Postersteiner
Kindergarten erhalten werden kann.
Posterstein stellt nicht nur für Menschen eine optimale Wohnlage dar,
auch an Tiere wurde gedacht. Am Ortsausgang Posterstein, Richtung
Mennsdorf, befindet sich ein neu saniertes, aber außer Betrieb
genommenes Trafo-Häuschen, dem, nachdem es ausgedient hatte, eine neue
Funktion zugekommen ist. Statt es kostenaufwendig abzureißen, kaufte die
Gemeinde Posterstein das kleine Umspannwerk zu einem symbolischen
Kaufpreis dem Stromversorger ab. Heute wird es gemeinhin das
„Artenschutzhaus“ Postersteins genannt, denn rund herum ist es mit einer
Vielzahl von Löchern, Fugen und Vorsprüngen versehen, die inzwischen
zahlreichen Tierarten als Unterschlupf dienen. Schleiereulen,
Turmfalken, Fledermäuse, Schwalben und Kiebitze sollen hier Quartier
beziehen oder haben es bereits getan. In Bodennähe befinden sich kleine
Löcher für Eidechsen, Schlangen oder ähnliches kriechendes Getier. Für
dieses Engagement für die Natur wurde Bürgermeister Stefan Jakubek im
Dezember 1999 mit der Urkunde und Ehrenplakette „Fledermausfreundlich“
ausgezeichnet.
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