Wassererlebnispfad Sprotte


Zahlreiche Wegweiser erklären die Besonderheiten des Lebens am Wasser

 

Über die Fischtreppe in der Sprotte können Fische flussaufwärts schwimmen. An Station 5 in Nöbdenitz kann man das sogar selbst ausprobieren...

 

Wer Geduld hat und ganz leise ist, kann durch das Fernrohr bei der Rothenmühle Vögel beobachten

 

Beim Überqueren der drei "Sprotten-Brücken" gilt es Geschicklichkeit zu beweisen

 

Seit Sommer 2007 gibt es in Höhe der Rothenmühle auch eine Seilbahn

An der Sprotte gibt es viel zu entdecken

Zwischen Posterstein und Nöbdenitz fließt das kleine Flüsschen "Sprotte". Seit Anfang 2005 gibt es dort einen Erlebnispfad, auf dem man viel entdecken kann. Der Weg eignet sich gut als Wanderpfad für die ganze Familie, aber auch zum Radfahren und skaten. Das kleine "Dickköpfchen", ein Weidenbaum, führt Kinder und Erwachsene auf großen Erklärungstafeln durch die einzelnen Stationen und zeigt ihnen die versteckten Besonderheiten des Lebens am, im und ums Wasser.
Für die "Kleinen" gibt es viele spannende Stellen zum Spielen und Erkunden, die "Großen" können sich informieren und die Installationen natürlich auch selbst ausprobieren.

Wo man die Wanderung beginnen kann

Wo man beginnt, den Pfad entlangzuwandern und zu entdecken, ist egal. Man kann sowohl in Schmölln, in Nöbdenitz als auch in Posterstein anfangen, die Sprotte zu erkunden.
Die erste Station in Posterstein liegt in der Ortsmitte am Markt, unterhalb der Burg. Um von dort aus zur Rothenmühle zu kommen, muss man zum Ortsausgang in Richtung Vollmershain laufen und kurz vor dem Ortsschild die schmale Teerstraße in Richtung Friedhof/Rothenmühle nehmen. Einfach dem Radweg folgen, dann sind die nächsten Stationen bis Nöbdenitz nicht schwer zu finden.
Möchte man in Nöbdenitz die Wanderung beginnen, sollte man zuerst an der Wasserorgel in der Ortsmitte Halt machen. Diese befindet sich an der Sprottenbrücke neben der Kreuzung Richtung Posterstein. Zur nächstfolgenden Station überquert man die Brücke und geht die nächste Abbiegung rechts in Richtung Gemeindeamt (ehemaliges Wasserschloss). Hinter diesem liegt der Nöbdenitzer Teich mit zwei weiteren Stationen. Danach muss man nur noch dem Lauf der Sprotte folgen, um nach Posterstein zu kommen.

Was es zu entdecken gibt

Station 1 ("Fluss-Steine - Die Sprotten im Altenburger Land") liegt in Posterstein, darauf folgen zwei Stationen in der Nähe der Rothenmühle (siehe auch www.zur-rothenmuehle.de). Dort kann man - vorausgesetzt man ist leise und unauffällig - per Fernrohr am Wasser lebende Vögel beobachten, während die Kinder im "Weidendorf" spielen. Zu weiteren Stationen in Nöbdenitz ist es von hier aus gar nicht weit.

Im Sommer 2007 wurde der Sprotte-Erlebnispfad an dieser Stelle noch durch eine kleine Seilbahn ergänzt, mit der Kinder für kurze Zeit "schweben" können. Im Moment (Sommer 2007) wird gleich daneben die neue Autobahnspur der BAB 4 gebaut. Im Zuge dessen soll auch die Unterführung, durch die der Radweg führt, erneuert werden. Dabei wird die Sprotte wieder ein natürliches Bett bekommen, sodass sich heimische Vogel- und Lurcharten dort nun wohler fühlen können. Zu weiteren Stationen in Nöbdenitz ist es von hier aus gar nicht weit.

An der Stelle, wo Mannichswalder und Mennsdorfer Sprotte zusammenfließen, gibt es drei verschiedene "Brücken" zu überqueren, was gar nicht immer so einfach ist. Hier ist Geschicklichkeit und Sprungkraft gefragt!

An Station 5 in der Nähe des Nöbdenitzer Teiches kann man die Fischtreppe besichtigen, und um den Teich herum warten weitere interessante Installationen auf die Besucher. An der Nöbdenitzer Brücke kann man den genauen Wasserstand mittels einer Wasserorgel ablesen. Wer sich darunter nichts Genaues vorstellen kann, dem ist ein Besuch dringend zu empfehlen. Allen anderen aber auch!

Eine genaue Karte mit den einzelnen Stationen gibt es hier.



© 2005 - Verantwortlich für den Inhalt der Seite ist die Gemeinde Posterstein
Fotos: Petra Nienhold - Webdesign: schwuppdiweb-design